Besuch auf der Straußenfarm

Am 14.05.2019 war unsere letzte MUM Stunde. Damit wir noch einmal zusammen als Gruppe eine schöne Zeit haben, hat Fr. Kastner eine Führung auf der Straußenfarm in Helmsheim organisiert. Unser Treffpunkt war um 7:45 Uhr am Bahnhof in Bruchsal. Wir sind mit der Bahn um 7:58 Uhr losgefahren. Keiner wusste, was auf uns zukommt, ob es uns gefallen wird und allgemein, wie der erste Eindruck von der Farm sein wird.

Wir waren auf der Farm Gottesau. Diese hat sich auf die Erzeugung von Straußeneier spezialisiert. Die Vögel leben in zwei Gruppen auf einer 14.000 qm großen Bio Streuwiese. Den Straußen werden keine Medikamente und Impfungen gegeben, somit wird die Erzeugung und die Qualität der Eier nicht beeinflusst. Das heißt, das Endprodukt, das Ei, ist zu 100% biologisch.

Schon als wir uns der Farm näherten, sind uns die auf der Wiese laufenden Strauße aufgefallen. Beim Eingang wurden wir herzlich von Fr. Herrmann begrüßt. Sie leitet die Farm und hat mit uns die Führung unternommen. Ziemlich am Anfang hat uns Frau Hermann die Strauße mit ihren Namen vorgestellt. Die Tiere waren sehr ruhig und zahm uns gegenüber, man konnte sie füttern und sogar gelegentlich streicheln.

Die Farmleiterin hat uns über die Anatomie und die Befruchtung des Eies berichtet. Uns wurde sogar ein echtes Straußenei gezeigt und wir durften es auch von nahem betrachten. Am Ende des Vortrages konnten Fragen gestellt werden, die Frau Herrmann uns freundlich beantwortete. Wenn man wollte, konnte man auch etwas von dem Hofladen anschauen und eventuell kaufen. Unser gemeinsames Fazit war, dass wir von dem kleinen Einblick in der Farm sehr überrascht waren, denn wir hätten nicht gedacht, dass es uns so gut gefallen wird und wir mit Begeisterung den Hof verlassen werden. Gleichzeitig war es auch ein lehrreicher Ausflug, denn man hat auch etwas Neues dazugelernt und zugleich erkannt, wie wichtig es ist, ein Tier artgerecht zu halten.

Chiara Sanchez Perez