Realschule – was dann?

Kooperationsveranstaltung zur Berufsorientierung

Am 16.11.2017 fand in der Aula der Realschule des Alfred-Delp-Schulzentrums in Ubstadt die Veranstaltung „Realschule – was dann? Betriebliche Ausbildungsberufe“ statt. Schüler und Eltern waren im Rahmen der Berufsorientierung zu dieser Kooperationsreihe eingeladen und fanden in der übervollen Aula kaum Platz.

Bereits in der Begrüßung machte Herr Roth deutlich, welche wichtige Rolle eine betriebliche Ausbildung nach dem Realschulabschluss spielen kann. Es sei eine solide Grundlage für lebenslanges Lernen, für guten Verdienst bereits während der Ausbildung und steht für sichere Arbeitsplätze. Ausbildung sei ein Sprungbrett für berufliche Karrieren und keine Sackgasse.

Die Berufsberatung der Arbeitsagentur wurde von Frau Laux vertreten. Diese skizzierte die großen Chancen der jetzigen Abgänger. Den 5000 gemeldeten Bewerbern stehen 6700 offene Stellen gegenüber. Besonders wichtig sei die Suche auch abseits der Hauptberufe: Kaufmann/-frau; KFZ-Mechatroniker/in PKW, Handelsberufe Textil und Industriemechaniker/in. Wichtiger Hinweis: Besuch der Internetplattform www.planet-beruf.de

Frau Spitz von der Krankenpflegeschule der Klinikholding des Landkreises Karlsruhe zeigte die Voraussetzungen und den Ausbildungsgang zum Gesundheits- und Krankenpfleger auf. Ihre ehrlichen Auskünfte über Verdienst, Schichtdienst und Altersbestimmungen hat sie ergänzt mit der Beschreibung vieler Erfolgs- und Glücksmomente in diesem Beruf!

Herr Seitz von der Sparkasse Kraichgau brachte eine Auszubildende mit und beschrieb den Wandel im Berufsfeld der Banken als Finanzdienstleister.

Die vielen Ausbildungsangebote der SEW EURODRIVE in Bruchsal und Graben wurden von Herrn Schillo beschrieben. Er hob die Vorteile von inhabergeführten Betrieben hervor und nannte aktuelle Mitarbeiter- und Investitionszahlen. Mit einer anschaulichen Folie skizzierte er mögliche Abläufe von Ausbildungen. Im Vergleich mit schulischen Ausbildungsgängen schneiden die betrieblichen sowohl im Zeitaufwand als auch im Verdienst gut ab.

Die Vorzüge einer soliden Ausbildung im Handwerk wie guter Verdienst, keine Arbeitslosigkeit, exzellente Karrierechancen und die Eröffnung aller Bildungsmöglichkeiten wurden von Herrn Staudt eindrücklich und lebhaft geschildert.

Das vielfältige Angebot an Ausbildungsplätzen des Landratsamts Karlsruhe stellte Frau Hoffmann vor. Berufe in den Bereichen Verwaltung, Soziales, Handwerk, Wald und Straßenwacht sind nur einige, die man in einem Praktikum näher erkunden kann.

Nach wenigen Fragen aus dem Publikum suchten viele Besucher das persönliche Gespräch mit den Ausbildungsfachleuten der vertretenen Betriebe.